Feuerwerk Bewilligung

Für das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen (Feuerwerkskörper) besteht keine Melde- resp. Bewilligungspflicht während den von den Gemeinden festgelegten Ausnahmezeiten.

Ausnahmezeiten sind:

- 1. August
- vorgezogene Augustfeiern am 31. Juli
- Silvesternacht / Neujahr
- an der Fasnacht (je nach Gemeinde eigenen Regeln!)

Eckwerte für die Regelung von Feuerwerken:

Das Abbrennen von Feuerwerken zwischen 22:00 und 06:00 Uhr ist meldepflichtig resp. bedarf einer Bewilligung (je nach Kategorie).

Die Gemeinde bezeichnet eine zuständige Stelle und legt den Gebührenrahmen sowie allenfalls den Umfang (Kontingentierung) fest. Sie regelt auch die Informationsübermittlung an die Polizei.

Feuerwerke der Kategorie IV gemäss Art. 7 der eidgenössischen Sprengstoffverordnung sind in jedem Fall zu bewilligen.

Indoor-Feuerwerke sind immer der Feuerpolizei resp. der Gebäudeversicherung anzuzeigen.

Eine Regelung des Steigenlassens von "Himmelslaternen" fällt nicht unter das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen und ist für die Gewährung der Nachtruhe nicht von Relevanz.

Das gleiche gilt auch für weiter Artikel wie Vulkane, Sonnen, Fackeln, etc. die keinen Lärm erzeugen.

 

Für alle anderen Tage / Tageszeiten des Jahres gilt:

Die Nachtruhe dauert von 22:00 bis 06:00 Uhr. Während dieser Zeiten ist jeglicher die Ruhe oder den Schlaf störender Lärm verboten.

Nehmen Sie Rücksicht auf die Nachbarschaft. Bei einer Grossveranstaltung in einem Quartier müssen die Anwohnenden mittels Flugblatt frühzeitig orientiert werden.

Wer mit Sprengmitteln oder pyrotechnischen Gegenständen umgeht, ist verpflichtet, zur eigenen Sicher-heit wie auch zum Schutz von Leben und Gut der Anderen alle nach den Umständen gebotenen und zu-mutbaren Sicherheitsmassnahmen zu treffen.

Die eidgenössische Sprengstoffgesetzgebung regelt den Umgang mit Sprengstoffen, gilt jedoch nicht für den Endverbraucher von Feuerwerkskörper.

Es besteht vom Gesetz her ein absichtlicher Regelungsspielraum für die Kantone.

Der Lärm für eine Störung muss eine gewisse Intensität aufweisen. Die Polizei- resp. Strafverfolgungs-organe haben unter Berücksichtigung der konkreten Umstände den Einzelfall zu prüfen.

Daraus folgt, dass die Gemeinden im Rahmen ihrer Autonomie kommunales Polizeirecht zur Aufrecht-erhaltung von Sicherheit, Ruhe und Ordnung, welche sich auf die Verfassung des Kantons abstützt, erlassen können.

 

Allgemein guter Ratschlag:

Bevor Sie ausserhalb der von den Gemeinden festgelegten Ausnahmezeiten das Abbrennen von lärmigen Feuerwerken planen, informieren Sie sich vorgängig auf deren Website über die Regelungen hierfür resp. erkundigen Sie sich bezüglich einer "Abbrandbewilligung Feuerwerk".

Denn leider handhaben es nicht alle Gemeinden/Behörden überall gleich!

Wie verschiedene Kantone und Gemeinden das Abbrennen von Feuerwerkskörper ausserhalb der fest-gelegten Ausnahmezeiten handhaben, dazu können sie sich mit unseren direkten Links wie folgt infor-mieren:

 

 Kantone:  direkter Link:
   
 Kanton Aargau  

 Kanton Appenzell Ausserrhoden

 
 Kanton Graubünden  
 Kanton Solothurn  
 Kanton Zürich  
   
 Gemeinden:  
   
 3054 Schüfen (BE)  
 3718 Kandersteg  
 4665 Oftringen  
 5727 Oberkulm  
 6000 Luzern
 7000 Chur
 7302 Landquart  
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 8716 Schmerikon  
 8808 Pfäffikon (SZ)  
 8887 Mels